Ein Augenblick


Autor: Tenor

Ich seh' Dich an, und ich weiß, was Du fühlst.
Ich nehme Deine Hand und Du sagst mir, was Du willst:
Du fühlst Dich benutzt, leer und einsam,
Du währst gern wieder glücklich mit ihm gemeinsam.

Ich höre Dich sprechen, doch versteh' kaum den Sinn,
Ich seh' Deine Augen, den Mund und die Stirn.
Du redest von der Hoffnung auf die Rückkehr des Glücks,
Frei von der Last des Augenblicks.

Ich seh' Dich an, und ich weiß, was Du denkst, Ich weiß, daß DU nicht an ihm, sondern an der Vergangenheit hängst.
Der Gedanke, daß alles wieder wird wie es war, der gefällt Dir.
Doch was ist mir mir?

Ich höre Dich sprechen, doch versteh' kaum den Sinn,
Ich seh' Deine Augen, den Mund und die Stirn.
Du redest von der Hoffnung auf die Rückkehr des Glücks, Frei von der Last des Augenblicks.

Ich seh' Dich an, und ich weiß, was Du gleich sagst,
Doch glaube mir, daß Du Dich unnötig plagst. Bitte sag, daß Du den alten Kram endlich vergiß,
Daß Du mich liebst und daß Du mich jetzt küßt.


Quelle: de.talk.romance
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